Hintergrund
Der Außenbereich der Biologischen Station Lippe hat sich über die Jahre hinweg verändert und bietet heute Potenzial für eine gezielte Weiterentwicklung. Ursprünglich angelegte Beete und naturnahe Elemente sind aktuell nur noch eingeschränkt nutzbar und sollen im Rahmen des Projekts wieder gestärkt werden. Gleichzeitig bietet sich die Chance, das Gelände noch stärker als Lern- und Erlebnisort für Natur und Umwelt zu nutzen. Denn das Interesse an außerschulischen Bildungsangeboten wächst – ebenso wie der Wunsch, Natur unmittelbar zu erleben und besser zu verstehen. Die Station bringt hierfür ideale Voraussetzungen mit – sowohl durch ihre fachliche Expertise als auch durch ihre Rolle als zentraler Akteur im Natur- und Artenschutz in der Region.
Ziel
Ziel des Projekts ist es, das Außengelände der Biologischen Station ökologisch aufzuwerten und zugleich als offenen Bildungs- und Erlebnisraum neu zu gestalten. Dabei sollen Artenvielfalt gefördert, historische Nutzungsformen wieder erlebbar gemacht und ein attraktiver Ort für Umweltbildung, Begegnung und Freizeit geschaffen werden. Besonders Familien, Kinder und naturinteressierte Besucher profitieren von einem frei zugänglichen, naturnah gestalteten Gelände.
Inhalt
Im Mittelpunkt des Projekts steht die umfassende Neugestaltung des Außenbereichs. Geplant ist die Wiederanlage eines Bauerngartens mit vielfältigen Pflanzenstrukturen sowie die Installation von Nistmöglichkeiten für Vögel, Fledermäuse und Insekten. Ergänzt wird dies durch die Anlage eines naturnahen Teichs und die Aufwertung bestehender Flächen durch gezielte Bepflanzungen und Bodenarbeiten. Zur besseren Orientierung und Wissensvermittlung werden Informationstafeln installiert. Darüber hinaus wird das Gelände funktional weiterentwickelt: Eine Einzäunung ermöglicht die Beweidung durch stationseigene Tiere und macht traditionelle Landnutzungsformen erlebbar. Wege werden neu gestaltet und die Sichtbarkeit der Station durch ein angebrachtes Logo gestärkt. So entsteht ein lebendiger Ort, der ökologische Bildung, praktische Naturschutzarbeit und regionale Identität miteinander verbindet.
Foto: Freepik