Hintergrund
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Stadt Lemgo als Fairtrade-Stadt wurde ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm umgesetzt, um den Gedanken des fairen Handels stärker in der Region zu verankern. Gerade für junge Menschen ist es wichtig, globale Zusammenhänge frühzeitig zu verstehen und ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu entwickeln. Das Theaterprojekt setzte genau hier an: Es schuf einen niedrigschwelligen und zugleich wirkungsvollen Zugang zu Themen wie globaler Gerechtigkeit, Ressourcenverbrauch und verantwortungsbewusstem Handeln.
Ziel
Ziel des Projekts war es, insbesondere Kinder und Jugendliche für die Zusammenhänge des globalen Handels zu sensibilisieren und sie zu einem bewussteren Konsumverhalten zu ermutigen. Durch die kreative und interaktive Vermittlung sollten die Teilnehmenden ein Verständnis für Fairness, Nachhaltigkeit und ihre eigene Rolle in globalen Prozessen entwickeln.
Inhalt
Im September 2025 fanden Theateraufführungen an der Karla-Raveh-Gesamtschule sowie an der Realschule Lemgo statt, die sich gezielt an Schüler*innen bis zur siebten Klasse richteten. Insgesamt wurden 386 Kinder erreicht. Das Theaterstück griff zentrale Themen wie globale Lieferketten, Ressourcenverbrauch und Kinderarbeit auf und band die Schüler*innen aktiv in das Geschehen ein. Durch diese interaktive Herangehensweise konnten die Inhalte nicht nur vermittelt, sondern direkt erlebt und reflektiert werden. Ergänzt wurden die Aufführungen durch begleitende Gespräche, die Raum für Fragen boten und die Auseinandersetzung mit den Themen vertieften. So entstand ein nachhaltiger Lernprozess, der über die eigentliche Aufführung hinaus Wirkung entfaltet.