2. Lippisches Umweltcamp

Kurzinfo

Viertägiges Umweltcamp für Schülerinnen und Schüler, die sich für die Aufnahme einer Ausbildung oder Studium im Themenfeld „Umwelt“ interessieren.

Projektdaten

  • Projektleitung: Lippe Bildung eG
  • Fördersumme: 2.760,48 Euro
  • Laufzeit: 2013

Hintergrund

Die Lippe Bildung eG erarbeitet in ihrem Handlungsfeld „MINT-Förderung“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Angebote und Projekte entlang der gesamten Bildungskette, die einen Einblick in Naturwissenschaften und Technik, sowie in Berufsbilder dieses Bildungsbereichs geben. Für die Ausweitung der intensiven Berufsorientierungsaktivitäten hat das zdi-Zentrum in Kooperation mit dem Lüttfeld Berufskolleg und der Agentur für Arbeit auch in diesem Jahr wieder ein viertägiges Umweltcamp für Schülerinnen und Schüler durchgeführt, die sich für die Aufnahme einer Ausbildung oder Studium im Themenfeld „Umwelt“ interessieren, um langfristig die notwendige Fachkräftesicherung im Kreis Lippe zu sichern.

Ziele

Vom 15. bis 18. Juli 2013 wurden im Rahmen des Camps den Schülerinnen und Schülern Inhalte und Tätigkeiten verschiedener Berufsfelder vom Chemielaboranten über den Forstingenieur bis zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik vorgestellt.
Ziel des Camps war es, Schülerinnen und Schülern bei der Entscheidung ihrer Berufswahl zu unterstützen und ihre berufs- bzw. betriebskundlichen Erkenntnisse im Themenfeld „Umwelt“ zu vertiefen. Darüber hinaus eigneten sich die Schülerinnen und Schüler fachpraktisches Wissen über Umweltthemen an. Teilnehmer des „2. lippischen Umweltcamps“ waren insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 von Gymnasien, Real-, Gesamt- und Hauptschulen.

Verlauf

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten tagsüber an praktischen Aufgaben und Projekten aus den unterschiedlichen Berufen und wurden dabei aktiv von Lehrer/innen und Schüler/innen des Lüttfeld Berufskollegs, Mitarbeitenden und Azubis der kooperierenden Firmen und Institutionen begleitet und unterstützt. Das Lüttfeld Berufskolleg stellte die Räumlichkeiten und die technische Ausstattung zur Verfügung. Angeboten wurden praktische Durchführungen und eigenständiges, experimentelles Arbeiten zu Fachthemen, wie z.B. Mikroskopieren von Klärschlamm, Gewässergütebestimmung, Bodenuntersuchungen im Labor und im Wald sowie Windkraft- und Photovoltaikversuche. Neben der praktischen Workshoparbeit wurden Exkursionen zu umweltrelevanten Betrieben und Institutionen durchgeführt, in denen relevante Unternehmensbereiche und wesentliche Abläufe vorgestellt wurden. In der fachlichen Vermittlung standen die Inhalte Wassergüte und Trinkwasser, Wasserreinigung und Kompostierung, Ökosystem Wald und alternative Energiekonzepte im Vordergrund.